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Pressemitteilung vom 08.03.2017

Pressemitteilung vom 08.03.2017

Der Landesvorstand des Sozialverband Deutschland SoVD in Mecklenburg - Vorpommern wünscht alles  Frauen und Mädchen im Verband, sei es im Ehren-oder im Hauptamt zum Internationalen Frauentag alles Gute, Glück und immerwährende Gesundheit.

Er bedankt sich für den hohen aktiven Einsatz  aller Frauen und Mädchen  im Ehren- und im Hauptamt, und er bedankt sich ebenso für die gezeigte Toleranz der Frauen und Partnerinnen unserer männlichen Mitglieder im Ehrenamt und hauptamtlich  Beschäftigten gegenüber deren Einsatz, Engagement.

Im einhundertsten Jahr des  bestehen unseres Verbandes ist die aktive Interessenvertretung der sozialen Pflichte und Rechte, der sozialen Belange und Bedürfnisse der Menschen in Deutschland und darüber hinaus eine wichtige Aufgabe.

Der  solidarische Zusammenhalt unserer demokratischen Gesellschaft verliert sich. Unsere freiheitlich demokratische Grundordnung wird bedroht.

Gerade unser Verband, gegründet aus den Schrecknissen des Ersten Weltkrieges heraus und verboten in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, weil sich seine Mitglieder  gegen einer erneuten Krieg wandten, muß sich  auch jetzt mit all seinen Kräften gegen die vielen kriegerischen Auseinandersetzung auf der Welt auflehnen und klar seinen Wollen für eine Welt in Frieden zeigen.

Mehr Waffen schaffen nicht mehr Sicherheit , erst recht keinen Frieden. Mehr Waffen bedeuten weniger Mittel für die sozialen  Projekte unserer Gesellschaft.

Mehr Waffen bedeuten die Inkaufnahme von sozialem Ungleichgewicht, von Kinderarmut und Altersarmut.

Dagegen erhebt mit vielen gleichgesinnten der Sozialverband Deutschland SoVD in Mecklenburg seine Stimme und fordert im einhundertsten Jahr seines Bestehens den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer durch das Grundgesetz geforderten, ermöglichten und garantierten  solidarischen Gesellschaft.

Den Frauen und Mädchen kommt dabei eine besondere Bedeutung und Rolle zu, sind sie und ihre Kinder doch zuallererst am  stärksten von den Auswirkungen einer entsolidarisierten Gesellschaft und eines in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelten Staates betroffen.

Sie stehen in ihrer Ablehnung von Krieg, Unrecht, Armut, Vernachlässigung, Diskriminierung nicht allein. Die Männer des Verbandes sind ihre wichtigsten Verbündeten im Kampf für eine allumfassende Gleichberechtigung in Familie, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft, für eine durch nicht zu unterscheidende Teilhabe im Vergleich mit den Möglichkeiten von Männern.

Dieser Feiertag ist  gleichzeitig ein Tag, an dem von Frauen und Männern die vom Grundgesetz garantierte Gleichheit der Geschlechter eingefordert wird.

Der Sozialverband Deutschland SoVD in Mecklenburg - Vorpommern wird am 8. März, dem internationalen Frauentag, am 18.03.2017 , dem  Equal Pay Day und zur Bundestagswahl  im Herbst 2017 immer wieder verlangen, diese Gleichheit der Geschlechter in unserem Lande für alle, für Frauen wie für Männer, für Kinder wie für Alte, Realität werden lassen.

Dr. H. Seidlein

Landessvorsitzender