SoVD-Landesverband Hessen wählt neuen Vorsitzenden

Mit einem deutlichen Votum haben Vertreter der hessischen Orts- und Kreisverbände Rudolf Schulz zu ihrem Vorsitzenden gewählt.

Wiesbaden. Der Vorsitzende des Landesverband Hessen im Sozialverband Deutschland (SoVD) Rudolf Schulz (Kreisverband Frankfurt) wurde am Samstag von den Delegierten der 18. Ordentlichen Landesverbandstagung in Neuhof bei Fulda mit deutlicher Mehrheit gewählt.

Außerdem haben die hessischen Delegierten im SoVD einstimmig die „Neuhofer Erklärung 2019“ bestätigt. Die „Neuhofer Erklärung 2019“ fordert Bund, Länder und Kommunen, unverzüglich effektive Maßnahmen zur Sicherung von angemessenem Wohnraum für alle Menschen in Deutschland zu ergreifen. „Es können nicht alle Probleme des Wohnungsmarktes sofort gelöst werden, aber wir müssen sofort loslegen“, konstatierte Fabian Müller-Zetsche, Abteilungsleiter Sozialpolitik bei der SoVD Bundesgeschäftsstelle, der seinen sozialpolitischen Vortrag „Gutes Wohnen - überall für alle!“ mit den Ergebnissen der im Jahr 2018 vom SoVD veröffentlichten Studie belegt.

Als Stellvertreter von Rudolf Schulz (Kreisverband Frankfurt) wurden Alois Heun (Kreisverband Hochtaunus) sowie Marita Schliephorst (Kreisverband Hersfeld-Fulda, Werra-Meißner) gewählt und der kommissarische Schatzmeister Günter Ruhs (Kreisverband Hochtaunus) offiziell im Amt bestätigt. Schriftführer ist Joachim Doehring (OV Wiesbaden), Sprecherin der Frauen Annette Mülot-Carvajal (KV Hofgeismar-Kassel). Außerdem wurden Evi Kaletsch-Damm (KV Gießen), Helga Kläs (KV Marburg-Biedenkopf), Elfriede Leister (KV Hersfeld-Fulda, Werra-Meißner), Angelika Jansen (KV Frankfurt), Gerd Nagelmann (KV Hochtaunus), Gabriele Hagen (KV Wiesbaden-Rheingau) und Irmgard Fohr (KV Hofgeismar-Kassel) zu Beisitzern gewählt.

Der SoVD vertritt die sozialpolitischen Interessen der Rentner, Patienten, pflegebe-dürftigen und behinderten Menschen. Seit 2009 ist der Sozialverband bundesweit von rund 510 000 auf über 560 000 Mitglieder angewachsen. 

Seit 100 Jahren setzt sich der SoVD für soziale Sicherheit und Gerechtigkeit ein. Während dieser Zeit hat der Verband viele Menschen durch manche Tiefen begleitet. Inmitten des Ersten Weltkrieges gründete sich der SoVD. Damals beherrschten in nie dagewesenem Ausmaß Verwundung, Tod und soziale Ungleichheit den Kriegsalltag der Menschen. Bald schon nahm der Verband direkt Einfluss auf die Sozialgesetzge-bung, um das herrschende Leid zu mindern. Ab der Weltwirtschaftskrise trat der Verband, der sich dem Frieden und der Völkerverständigung verschrieben hatte, auch offensiv dem Nationalsozialismus entgegen. Durch Selbstauflösung entzog er sich 1933 der Gleichschaltung. Nur wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkrieges nahmen die ersten Ortsverbände ihre Arbeit wieder auf. Heute steht der SoVD seit mehr als 100 Jahren für soziale Sicherheit – an der Seite seiner Mitglieder. Seinen Mitgliedern bietet er kostenlose Beratung zu Themen rund um Rente, Gesundheit, Behinderung und Berufsunfähigkeit an, hilft bei Anträgen und geht im Zweifelsfall bis vor das Sozialgericht.

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